Die Jungs haben definitiv ihren Stil perfektioniert: Etwas "traditioneller" DC-Post-Punk, gemischt mit sphärisch-stimmungsvollem, fast schon hymnischen "Post-Emo" (bei einigen Songs der SDRE-/Foo Fighters-Basser als Gast), der auch z.B. Radiohead-Fans gefallen könnte. Ähnlich haben es Sunny Day Real Estate oder Fireside auf ihren letzten Alben demonstriert, obwohl Juno dem DC-Emorock à la Jawbox & Co. viel näher bleiben - schließlich wird hier auch mal richtig gerockt. Trotz der Länge von fast 1h ein kompaktes und doch unglaublich variationsreiches, mitreißendes Album - Seattle lebt immer noch! * DeSoto.