"A ghost note is a note played so quietly it s hard to decipher what the note is ..." .... damit wäre ja schon einiges gesagt. Die Ausnahmeband die 2002 wie der Phönix aus der Asche mit einem zweiten grandiosen Album wiederauferstanden ist, mit ihrem Nachschlag. Und sie bestätigen was wir sowieso schon gewusst haben: Sie sind ungreifbar, schlängeln sich durch allerhand Stile, fröhnen ihren Vorlieben und scheren sich ein Dreck um Klischees oder "radiotaugliches". Antrieb sind Leidenschaft, Freundschaft, Liebe, Ehrlichkeit und "echte" Emotionen ("Hippies!!!" - höre ich da Rufe aus der dunklen Punker-Ecke!) - richtig, aber welche die aufgrund ihrer Unberechbarkeit "echt" independent sind!! und ihre Vorlieben ohne Scham in ihr ganz eigenes Mother Tongue-Gewand packen: Ob der Geist von Led Zep., Jimi Hendrix, Red Hot Chili Peppers, Muddy Waters oder gar Marvin Gaye mit ihnen ist kümmert sie kein bißchen, nein, ehrt sie. Big Chief schafften diesen Clash zuletzt (was auch schon wieder ein Jahrzehnt her ist!). Ein tiefes Album, leiser als die Vorgänger, lauter als die Vorgänger, Gegensätze ziehen sich an, wenn sie noch so energiegeladen vorgetragen werden und so gut produziert sind. * Nois-O-Lution.