Nach 6 Jahren das zweite reguläre Album der New Yorker (neben diversen EP´s), das Maßstäbe setzt in Sachen tanzbarer Gitarrenmusik. The Rapture aus New York sind inzwischen die vielleicht wichtigsten Vertreter der New Wave/No Wave Welle, die gekonnt den Brückenschlag zwischen postmodernem Punk (ergo Post-Punk) und dem schweißtriefenden Untergrund-Dancefloor schaffen. 11 Tracks, noisige Gitarren-Tunes wechseln ab mit wahnsinnigen Disko- und Electropop-Hits, bei denen kein Popo stillhält, dabei aber nie mainstreamig sind (was auch die Kollegen von den Liars auszeichnete), und wavigen Depeche Mode-Reminiszenzen. Was sich mit dem Semi-Hit "house of jealous lovers" angedeutet hat, findet hier auf Album-Länge konsequente Fortführung. Stil, Abwechslung und Selbstironie, yeah! * Output.