Chriss Goss ist zwar vor allem im Stonerrockkontext als Produzent und väterlicher Ratgeber bekannt geworden, dennoch auch für seine Verhältnisse ein eher ruhiges Album. Alles mehr oder weniger akustisch, keine wall of sounds, keine trockenen Wüstenriffs, meist back to the Roots der Gitarrensonggeschichte. Bluesrock mit poppy Anleihen und grosser Gestik, dazu noch einige folkorientierte entsprechend instrumentierte Nummern, die sich dann auch gerne mal zu psychedelischen Freudentrips entwickeln. Irgendwie arbeitet sich Goss hier intensiv und genüsslich an den 60s ab und grüßt locker rüber zu Mark Lanegan, der ähnlich klingelt, wenn er die ruhigere Kugel schiebt. Ab und an glänzt er aber auch mit seiner ganz eigenen Art von Hillbilly-Westernrock und zieht das Tempo an. *Mascot