The Chinese Stars sind eine der beeindruckendsten und tightesten Livebands seit Jahren (!), die aus der Asche von Arab On Radar und Six Finger Satellite auferstanden sind; nach der 5-Song-EP auf Skin Graft nun das Full Length Debüt der 4 mit neun neuen Songs (2 waren auch schon auf einer Tour-12"), die keine Fragen offenlassen. An Drums und Gesang die beiden Arab On Radar Recken, wobei nur noch die Art des Gesangs an diese erinnert, diese Wirrheit. Ansonsten spielt die Rhythmussektion absolut simplen und mordseffektiven Disco-Punk mit straighten Beats, cooler Percussion und viel Hi-Hat-Arbeit, wo man sich manchmal durchaus beim Mitklatschen erwischen kann; dazu eine völlig einzigartige schräge Gitarrenschule die ich so selten gehört habe (Trenchmouth vielleicht..), was aber genial dazu passt (der Gitarrist spielt dabei übrigens ausschließlich hinterm Kopf oder auf dem Rücken!). 9 Songs, Artwork von Neil Burke (Mens Recovery Project) und fernab der Trends, da bei aller Catchiness noch zu weird um an Eigenständigkeit einzubüßen * Three.One.G.