Hood aus Leeds gehören zu der Bandspezies, für die sich alles letztendlich zum Guten gewendet zu haben scheint. Von der relativen Belanglosigkeit ihrer frühen Scheiben haben sie sich zu einer der wegweisenden Bands auf der Schwelle von langgezogenen Postrockepen mit dezent eingesetzter Electronic, aber auch orchestralen Bezügen. Hood verlieren bei all dem Space, den sie aufbauen und der sie ausmacht, nie den Folkbezug aus den Augen. Sie drehen sich oft fast schon kanonartig im Kreis und strahlen in ihrer Getragenheit melancholische, erwachsene Schönheit aus, den Blick nach oben gerichtet. Mindestens ebenso großartig wie der ohnehin schon geniale Vorgänger. 9 Songs * Domino.