Die beiden Nicht-Brüder aus Pennsylvania, Gene und Dean Ween, können sich anscheinend nicht vor gutem Songmaterial aus ihrer über 10 Jahre währenden Karriere retten Das fällt unschwer zu glauben, sind die beiden schliesslich das beste Beispiel sich selbst nicht ernst zu nehmender, kreativer Irrer, denen Abseitigkeiten und Überziehen von Stimmungen näher als anderen liegen. Der erste teil der Shinolaserie -, die ab jetzt immer die Zeit zwischen 2 Studioaben überbrücken sollen, - bietet einen hemmungslosen Marsch durch die Genrebeete, dass die Stilschubladen wieder mal richtig ächzen. Allerfeinstes Material, bestehend aus unveröffentlichten Tracks, die noch im Studio rumlagen, Fragmenten, Raritäten und Outtakes. Ungeniert adaptieren sie das Thema des alten Steppenwolf-Hits `The Pusher´ in `I Feel In Love Today´, es blubbert wie ein Unterwasserfurz in `Big Fat Fuck´, dass Sex zu einem Alptraum wird. Das hymnische Lied `Gabrielle´ verarbeitet mit Leichtigkeit Punk-Elemente und `Did You See Me?´ hat was von Pink Floyd. Rein in die Klapse, raus aus der Klapse. *Schnitzel