
encounters
A 02 /
A 05
/ KLEIN
Man kann dieses Album kaum glauben, wenn man die bisherigen Alben der Wiener Neodubkönige im Ohr hat. Sie haben mit Gitarre, Bass und Schlagzeug eingespielt, wollten keine Computertracks hin- und herschieben, entsprechend findet sich Elektronik nur noch ganz am Rande als Element. Ausserdem fest im Team der Sänger Mani Obeya, der der Scheibe mit seiner souligen Stimme eine warme Atmosphäre verleiht und bei allen 10 Songs zu hören ist. Und so haben sie hier eine Postrocksoulscheibe eingespielt, die musikalisch gar nicht mal weit weg ist von Weilheim, die düstere Stimmung haben sie beibehalten, das Dunkle ist nur wärmer geworden und wenn man diesen neuanfang mal akzeptiert hat, ist das hier ein schlafender Koloss, denn mit minimalen Mitteln erzeugen sie eine ungeahnt intensive, manchmal intime, manchmal rockig-funkige Dynamik. 10 Songs. *Klein
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