Dass die Schotten sich selbst treu bleiben, ist beim Blick aufs Cover schon klar und solange Stuart Murdoch das Glasgower Popkollektiv anführt und uns seine unverkennbare Stimme schenkt, wird B & S immer für sich selbst stehen. Ihr 7. Album überrascht - vielleicht auch aufgrund der erstmaligen Aufnahme/Produktion mit Tony Hoffer (Beck, Air, Mercury Rev etc.) in den Staaten- mit dezenter Ausweitung ihres stilistischen Repertoires. So erkennt man bei `The Blues are still blue´ den Glamrock eines T. Rex zwischen den Noten und auch bei anderen Songs beziehen sie sich auf die Popmusik der 70er und überraschen öfter mit funkigen Riffs. Beck Hansen-Stimmung schwingt dann plötzlich durch den Raum. Die wie immer locker-leichten, aber komplexen Melodieführungen integrieren diese Elemente aber problemlos in den bandeigenen Soundkosmos und unter dem Strich steht ein hervorragendes Album mit dem vielleicht höchsten Grooveanteil bislang. 13 Songs * Rough Trade.