Band aus Chicago mit einem beeindruckenden 11-Song-Debüt, das wunderbar in die "neue Ära" bei Polyvinyl reinpasst. Breitwandiger orchestraler Pop mit 60s-Referenzen, aber auch Psychedelia-Touch, erstaunlich britisch und wunderbar charmant. Irgendwo zwischen T.Rex, Of Montreal, Teenage Fanclub und Jesus & Mary Chain, gerade zu Of Montreal deutliche Parallelen: Teils mehrstimmiger, slackerhafter Gesang mit harmonischen Gesangslinien und dieser süßen unprätentiösen Coolness; ein sehr farbenfrohes, leicht angeschrägtes und selbstironisches Album mit zig Querverweisen in die Rockgeschichte, gitarrenlastig und bei allem Charme nie unprofessionell oder gar dilettantisch, eher souverän und sympathisch. Wem Of Montreal gefällt wird auch die M´s lieben! Yeah! * Polyvinyl.