Matt Pond PA aus Philadelphia sind wieder da, das letzte was man von ihnen gehört hatte war eine US-Tour mit Liz Phair, nach Jahren nun dieses 12-Track-Album (plus einem Live-Bonustrack). Orchestraler Indierock trifft auf überdurchschnittliche Songwriterqualitäten von Matthew Pond, der seine sieben Mitmusiker gut anleitet und alles aus Pedal Steel, Streichern, Orgeln und allem was für ein zeitgemäßes breitwandiges Indierockalbum nötig ist, herausholt. Artwork auch super, v.a. das Klappcover. Ein schönes, leichtes aber tiefgründiges Album mit Hang zur großen Melodie, zwischen Death Cab For Cutie, Iron & Wine, Maritime (v.a. die Stimme) und Neutral Milk Hotel, und das sind fürwahr keine schlechten Referenzen. Nach mehrerem Hören wird aus "Several arrows later" (allein schon der Titeltrack ist eine echte Perle!) eine wahre Hitplatte, die Cinemascope-Version von Maritime wenn man so will - gigantisches Melodiegespür und Charme galore! * Altitude/Polyvinyl.