Die kaputten Australier sind wieder an Bord. Boah ist das ne Packung, das komplette Büro bittet mich die Scheibe schnell zu reviewen oder Drogen auf den Tisch zu packen. Mir egal, ich drehe auf und sinniere über den Weltuntergang während mein Bourbon warm wird. New York Noise ist Kinderkacke dagegen, und Jon Spencer und Konsorten klingen wie Waisenknaben die nach Noten spielen. Will sagen, tief im Blues verwurzelter, feedback getränkter manisch bis depressiver Aussi Rock mit emotional mehr als aufgewühlten Sänger. Hier wird alles in Schutt und Asche gelegt, und danach durch den Fleischwolf (langsam) gedreht, aber durchaus in erkennbaren rockistischen Grenzen, obwohl Alan Vegas Suicide genauso Pate stand wie John Lee Hooker oder Birthday Party. Schön verpackt, dazu short Linernotes vom Kopf der Band Gareth Liddiard, in denen auch deutlich wird, das die Aufnahmen aus den Jahren 99 bis 2004 stammen.