Primus waren in erster Linie immer Les Claypool und so klingt dieses Soloalbum auch genauso, wie man sich eine neue Primusscheibe wünscht. Die quäkige Seefahrerstimme und der funkende Bass sind auch hier die tragenden Bretter, auf denen Les hier steht und mit ungebrochener Energie über die Reeling rumbelt. Es sind die den verschiedensten Spielarten des Jazz entnommenen Einflüsse wie auch Sitars, ein bisschen Cocktailelectronica und natürlich funkigem Rock, die den Claypoolsound prägen. Nach wie vor frickelig, aber auch öfters psychedelisch oder mit Polkaversatzstücken oder mit Annäherungen an Mr. Bungle glänzt Les mit einem überaus angenehmen Schritt in Richtung der originellen Entwicklung der eigenen Fähigkeiten. 12 Songs. *Essential