
GENEPOOL
s/t
D 03 /
UK 06
Loses Londoner Musikerkollektiv um die beiden Multiinstrumentalisten David Panos und Anja Kirschner (beide Asja auf Capri), die die Stücke ihres Debuts mit bis zu 15 Leuten (die teils bei den Aufnahmen gemäß klassischem Punkselbstverständnis erstmals das jeweilige Instrument spielten...) aus einem Improvisationsprozeß aufgenommen haben und somit den fast schon vergessenen radikalen, antikommerziellen DIY-Entwürfen der Spät-70er und Früh-80er nacheifern, ohne dilletantisch zu wirken. Die Bezüge sind einerseits No Wave/Postwave der 80er und der Krautrock der 70er, Brian Eno und Neu oder aber auch der rhythmusbetonte Postpunk der Slits. Kein Wunder, dass sie mit ihren monotonen Rhythmen, den sprachlich wechselnden Frauenvocals, spannungsheischendem, langgezogenen Songs mit Synthies, schrammeligen Akustikgitarren, wilden Saxofonen und trotz allem zeitgemäßen Sounds und amtlicher Produktion die New Yorker Szene begeistern konnten * Difficult Fun.
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