Der in München geborene, über Berlin nach Hamburg gelangte I. Lasterfahrer startete seine digitale Musik-Karriere Ende der 80er mit Low End-PC-Hardware und switchte früh Anfang der 90er zum Harddiskrecording. Er veröffentlichte unzählige Tracks und hätte einen höheren Bekanntheitsgrad verdient, denn immerhin ist er sowas wie der deutsche Kid 606. Auf dieser EP setzt er weniger auf die Integrierung von überpitchten Dancehall-Lines, sondern mehr auf reitende Electrobässe und Synthiemelodien, aber auch Punkeinfluss, v.a. bei den Breakbeats bemerkbar, sagen wir mehr Squarepusher/AFX als Bug hier auf der A-Seite. 6 Tracks, auf der einen Seite der angesprochene IDM-Breakcore, auf der Flip 3 eher dubbige Tracks, um wieder runterzukommen. *Sozialistischer Plattenbau