Die ehemalige Gitarristin von Ash entfernt sich mit ihrem 2. Album noch mehr vom Pop-Punk ihrer ehemaligen Band und überzeugt mit einem konturenhafteren Auftreten. Das Songmaterial passt deutlich besser zusammen und Charlotte verfügt über genügend Charisma, um mit ihrer Art des Alternative-Rocks sich einen eigenen Platz zu ergattern, der originell genug ist, um im Heer der Rockshouterinnen zu bestehen. Alles in allem kunstvoller, erwachsener und mit vielen Querverweisen auf die Rockgeschichte, aber auch genügend Schärfen, um nicht ins Fahrwasser von Avril Lavigne zu gelangen. *Little Sister