Der heiss erwartete Nachfolger des göttlichen `Set yourself...´-Albums, das in seinem Tiefgang den Status eines Klassikers verdient. Die Ingredenzien von `In our Bedroom...´ sind eigentlich ähnlich, leicht melancholischer Indiepop mit einer ordentlichen Portion Pathos und abwechselndem Gesang. Die Band aus Montreal mit Broken Social Scene- und Metric-Mitgliedern schafft es diesmal aber leider nicht, einen widerstandslos zu überwältigen, das Album will nicht so tief in die Herzen eindringen wie der Vorgänger, fast könnte man von Oberflächlichkeit sprechen, wobei man ihnen den Willen auch nicht absprechen kann. Auch Eindimensionalität kann man ihnen kaum vorwerfen, sie versuchen sich aber desöfteren an Piano-Balladen, die mir persönlich zu sehr triefen, da freut man sich über die Alternativerocker, vieles wirkt plattgetreten, manches etwas überproduziert, uninspiriert und irgendwie oft zu cheesy. Schade. 13 Songs. *City Slang