Lorenzo Woodrose, der Hans-Dampf-in-allen-dänischen-Paisley-Psychedelic-Gassen mit seinem Hauptprojekt. Eine tolle 4. Scheibe, und hier besinnen sie sich nach ihren Glam-Rock angehauchten Ausflügen auf die Qualitäten ihres ihr Debuts, und lassen dabei noch Momente des Sideprojekts Dragontears mit einfliessen; will sagen sie machen feinsten, wirklich feinsten verdrogten 60ties Garagen Pop. Eingeschlossen ins Black Tornado Studio haben sie mit alten Taperekordern und abgenutzten Vintage Equipment leichtfüssigen, fliessenden und unbedingt unstressigen Pop produziert, wie er Ende der 60er nicht besser hätte gemacht werden können. Neben super-fuzzy Gitarren und alten Orgeln hören wir auch noch Cello, Lap-Steel Gitarren und sogar Flöten. Alles nicht hippiesk, sondern Garagig und sleazy; ich fühle mich an die grosse "revelation time" von den Sewergrooves erinnert, nicht so rock`n`rollig, wohl eher wegen der freundlichen, mitreissend Art.* Bad Afro