Manchmal geht es schnell mit Bands. Erst 2003 gegründet, beeindrucken die Braunschweiger auf ihrem zweiten Album mit einer Routine, wie man sie eher selten erlebt bei Bands dieses jungen Alters. Tonnenschwere Riffs beschwören die Apokalypse, Lavaeruptionen aus Sludge, Doom und Metal in einer öden Landschaft, wie sie sonst nur Neurosis erzeuigen können, immer wieder der Wechsel von brachialen zu ruhigeren Passagen und zurück, Tephra kann man sich kaum entziehen. Klar, so weit weg von ähnlichen Bands wie Isis, Mastodon und Cult of Luna sind sie auch nicht, aber die von diesen gelegte Messlatte überspringen auch Tephra und fügen einiges an Unverkennbarkeit für sich hinzu. *Riptide