Zwischen pur-reduziertem Singer-/Songwriter-Stuff und mit diversen Instumenten aufgepepptem Neofolk, angelehnt an amerikanische Vorbilder. Luzia´s Name wird aufgrund ihres textlichen Protestpotentials sogar im Rriot Girl-Kontextrezipiert, obwohl ihre 2. Scheibe musikalisch eher an die extravaganten Damen des US-Folk erinnert. Die Österreicherin behält bei ihren Songs trotz Facettenreichtum und kammermusikalischen Querverweisen immer den Popsong im Auge, verliert sich nie in introvertierten Songs, sondern glänzt mit eigener Extravaganz und immer wieder Aufgriff von jazzigen Passagen oder Kombinationen aus elektronischen beats und Streichern. Sehr schön! *Unterm Durchschnitt