Die Dame hatten wir bislang noch gar nicht auf dem Schirm, dabei ist Baby Dee eine der eigentümlichsten Songwriterinnen und Sängerinnen seit Nina Simone, mit der (und vielleicht auch Antony) sie ein dunkles, fast schon androgynes Stimmtimbre verbindet, und die sie in exaltierter Form in absolut einzigartiger Art und Weise einsetzt. Entdeckt hat sie Bonnie Prince Billy in ihrer Heimatstadt Cleveland, als sie für ihn eine Supportshow spielte. Ein herrlich unentschiedenes, hin- und her gerissenes Album zwischen Jazz, Rock und Neofolk, ganz eigen und erhaben über jeden Vergleich, das einen mit jedem Hören mehr in seine mahagonyfarbene Athmosphäre einsaugt. Prod. von Bonnie und Matt Sweeney, eingespielt mit vielen Gastmusikern. 13 Songs. *Drag City