
death favours the enemy
D 02 /
D 08
Nach längerer Abstinenz die mit kolossalem Albumtitel titulierte Rückkehr des Ex-Atari Teenage Riot-Frontmannes, der seit seinem 14. Lebensjahr Platten veröffentlicht. Er schloss 2002 sein Label Digital Hardcore ab und kehrte von London nach Berlin zurück, weil ihm die Offenheit des Ostens attraktiver schien und kaufte sich ein russisches Synthesizerflagschiff und tendiert mit seinem alten Mistreiter Nic Endo und seiner neuen Band Hellish Vortex in eine rockigere Richtung. Energetisch wie gewohnt, große Synthriffs treffen auf verzerrte Synths, die wie E-Gitarren eingesetzt werden, live eingespielte Beats treffen auf elektronische Drums treffen auf einmalige Stimmungen. Das erinnert teilweise vom Gesang her an Mark E. Smith & Von Südenfed, natürlich mit einem deutlich höheren Acidanteil in der Blutbahn, aber auch einer höheren betonung von Lo-Fi-Melodiosität und growlenden, athmosphärischen Psychedelicrocktracks, die man so noch nicht von Alec & Co gehört hat. "Generell haben wir viel mit meinem Stimmensound ausprobiert, und sind nach vielem digitalen Schnickschnack auf diesen alten analogen Sound aus den 70's zurückgekommen. Lee Hazlewood, David Bowie und so...ich singe natürlich völlig anders. Aber wer sich auskennt, sieht die Scheibe eher im traditionellen Rock'n'Roll Umfeld von New York angesiedelt, als bei Nine Inch Nails." (Zitat Empire). *2LP auf Cargo
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