Ein Debut von klassischer Präzision dank der klassischen Grundausbildung, die Ryan Lott durchlief und die er in die Produktion dieser wunderbaren Glückspillen ummünzt, auf denen Piano- und Streichermelancholie auf digitale Beats trifft, der Gesang klingt nach folkiger Will Oldham-Einsamkeit gepaart mit Notwistscher Embryonalhaltung, der er aber mit der Hinzunahme digitaler Gerätschaften zu entfliehen versucht. Weit geöffnete Räume im Zwischenfeld von Ambient, Kammerklassik, Indietronica, Pop und Avantgarde, umgesetzt mit viel Dynamik und Zeit für die ruhigen Momente. *Anticon