Wer glaubt, D.Smolkens Projekt Wolfmangler wäre eine Blick in die tiefsten Abgründe seiner nihilistischen Seele, der wird mit dem neuen Output seines zweiten Alter Egos eines besseren beleert: Diese Mischung aus Black Metal und Düster-Folk ist ein schwarzes Loch voll misanthropischer Gewalt: kein Lichtstrahl, kein Schönklang und vor allem: kein Gitarrenakkord hat Platz auf dem Feld der Verdamnis dieses Werkes. Aufgenommen mit einem polnischen Mikrofon aus den Sechzigern, gemischt und gemastert durch steinzeitliche Kopfhöhrer und billige Computer-Lautsprecher, die Smolken geschenkt bekam, die Instrumentation beschränkt auf eine Bass-Violine, einen doppelhälsigen Bass und Smolkens ersterbendes Organ, markiert dieses Album den derzeitigen Höhepunkt seines Schaffens. *Aurora Borealis