War das Projekt von Dallas Green, hauptberuflich als Gitarrist bzw. Zweitsänger von Alexisonfire tätig, bei seinem Debut "Sometimes" 2006 noch relativ unbekannt, so hat sich dies mittlerweile geändert. Vom ersten Takt an merkt man, dass Green viel Herzblut in seine Songs gesteckt hat und seine songwriterischen Qualitäten stechen auch hervor. Flotte akustische Nummern wie das geniale "The Death Of Me" oder auch "Waiting" wechseln sich mit folkigeren, nachdenklicheren Songs a la "Confessions" oder "As Much As I Ever Could" ab, in denen sich Green nicht davor scheut, eine Mandoline, ein Banjo oder eine Orgel zu benutzen. Und wer solche Textzeilen schreibt wie "... Every Man needs a muse and maybe mine could be the bottle..." oder "...I'm no king, I wear no crown..", der spielt ganz klar in der ersten Liga der Singer/Songwriter. In diesem Album stecken grosse Gefühle, umgesetzt mit einer unglaublich brillianten und variablen Stimme, gegen die so ziemlich jeder hauptberufliche Indie-Folksänger wie ein Amateur aussieht. *Hassle