Aus Philadelphia stammendes Quintett, deren Sound auch prima zu Ipecac gepaßt hätte. Eine einerseits schwermütige, teils aber auch blitzschnelle Angelegenheit, nennen wir es Gypsy-Swamp-Rock-Carny-Soul-Viking-Punk. Das erinnert desöfteren an Tom Waits, vielleicht auch wegen der nach einem aufregenden Leben zwischen Barhocker und Holzfällerei klingenden Stimme des Sängers. Sie verwenden in ihren dramatisch-tragisch klingenden Stücken aber tolle blitzartige Breaks aus der Mr. Bungle/John Zorn-Schule und lieben die Übertreibung oder Überraschung. Neben bekanntem Instrumentarium wie Akkordeon, Moog-Synthesizer und Xylophon kommen genauso Lärm machende Haushaltsgegenstände wie Suppenschüssel, Schuhe, ein Feuerlöscher und quäkendes Spielzeug zum Zuge. Ein großartiges Spektakel, das ihren prickelnden Livespektakeln nahe kommt, bei denen sie in weißen Overalls und Kriegsbemalung auftreten und permanent die Instrumente wechseln. 13 Tracks mit ansteckender Vitalität. *Anti