Streng auf 500 Stück limitiertes 180g-Vinyl via Bang mit Gatefoldsleeve mit 4 Bonustracks, die nicht auf der CD Version via *Glitterhouse enthalten sind. Henry Rollins sagte irgendwann mal Hugo Race sei eines der bestgehütetsten Geheimnisse Australiens und so richtig bekannt ist der Nick Cave-Mistreiter bis heute unverständlicherweise nicht geworden. Mit seiner tiefen Stimme und seinem manchmal erzählerischen, manchmal grummelsingenden Stil liegt er öfters am ehesten in der Nähe von Mark Lanegan. Er ist hier auf einer seltsamen, in den Bann ziehenden Reise durch die bluesigen Sümpfe von Down Under unterwegs mit desöfteren spacig-dubbigen, verspulten, sich überlagernden, fast selbst überholenden Lines von Gitarren und Drums (`Girl called Sunset´) und sehr schön eingestzten analogen Effekthaschereien. `53rd State´ transportiert eine dunkle, fast voodooartige Athmosphäre mit viel Tiefe und Seele, ein Klassetrip, der nahtlos an seine beiden 90er-Releases `Valley Of Light´ und `Chemical Wedding´ anschliesst, so dass man beinahe versucht ist, vor dem inneren Auge ein Treffen von Blind Lemon Jefferson und Hawkwind heraufzubeschwören. Inklusive einer wunderbar düsteren, gänsehauterzeugenden Coverversion von Lee Hazelwood´s und Nancy Sinatra´s `Sand´ zusammen mit Violetta Delconte Race.