Drift haben ihren ganz eigenen Platz im weiten Universum des Instrumentalrocks, Wurmlöcher weisen genauso sowohl zu den Aufwallungen von Mono oder Explosions in the Sky, dem gut organisierten Mathrock von Bands wie Tristeza, dem Mythos des Jazz der 60er und dem Dub der 70er. Geprägt von schrammelnden Gitarren und vor allem der Charisma verleihenden Trompete, die den melodiösen Part in ihrer Musik übernimmt. Und die Einflüsse haben sie noch ausgeweitet gegenüber dem Vorgänger, eine chicagopostrockige Verspieltheit mit shuffeligen Drums ist dazugekommen, oft genug ein eigener Groove, eine entrückte, dynamische Musik, die sich v.a. bei Kerzenlicht bestens geniessen lässt. *Temporary Residence.