Grundsätzlich ist das Trio aus Baltimore auf seinem Thrill Jockey nicht so weit weg von dem lärmigen Ansatz der Fuck Buttons oder Battles oder auch des Animal Collective (ohne 60s-Querverweise). Im Fokus steht die Rhythmus-Action des Drummers, der peitscht, paukt und coolen Ideen nach vorne reitet und treibt, eine Mischung aus schrägen analogen Sounds, noisigen Gitarrenkaskaden, tiefen Bassgewittern und ein ungewöhnliches, einerseits die Riffs ausreitendes, aber oft auch mit überraschenden breaks aufwartendes Songwriting sorgen für angespannte Nerven, ziehen aber auch zurecht die Aufmerksamkeit des anspruchsvollen, nach Innovation und Kreativität gierenden Hörers auf sich. Hypnotisch, psychedelisch und experimentell. *Thrill Jockey