Weil sich Evas Vater einen Sohn wünschte, nannte er seine Tochter Gustav. Heute ist es der Künstlername von Eva Jantschitsch, die sich mit ihrem am Laptop komponierten und selbst produzierten "linksradikalen Elektropop" (Neue Zürcher Zeitung) in der deutschsprachigen Kunst- und Elektro-Szene einen klingenden Namen gemacht hat. Ihr Debut `Rettet die Wale´ zählt nach wie vor zu einem der besten und originellsten Debutscheiben, die in den letzten 10 jahren erschienen sind. Und die Österreicherin baut auf dem vorgestellten Stil auf und erweitert ihn noch, oft regiert der 3/4tel-Takt, eine seltsame Mischung aus Chanson, Kabaret, Pop und Electronic stellt sie vor, spielt alle erdenklichen Instrumente selbst und singt mit unnachahmlichem Sprechgesangsstil auf deutsch, französisch und englisch. Das geht unter die Haut und berührt, man kann sich dem Charme und der Ironie, dem Ernst und der Tragik, die ihren Texten innewohnen, kaum entziehen. Wunderbar! *Chicks on Speed