Uuuh, das riecht nach großen britischen Hype, die den Ruf nährenden Trendsetter heissen M.I.A., Gwen Stefani und CSS, die das Duo aus Manchester mögen und unterstützen. Das Erfolgsrezept von Sängerin Katie und Alles-Instrumentalist Jules ist einfach wie effektiv: minimaler Instrumenteninput mit maximalem Tanzergebnis. Katie´s Gesang erinnert oft am ehesten an die Raveonettes, die Musik eher nicht, die Ting Ting´s setzen mehr auf Pop, EInflüsse aus dem postfeministischen Hiphop-Electro-Rock von Princess Superstar oder Chicks on Speed sind unüberhörbar. Da juckt bei fast jedem Song das Tanzbein, tatsächlich halten sie qualitativ den vielleicht neuen Status Quo in Sachen Pop bis zum Schluss durch, auch dank Abwechslung und einer sehr coolen wie posenfreien Reinterpretation der 80s-Zusammenkünfte New Wave und Disco.