Mit diesem Album unterstreichen Münchens Gomma-Labelmacher ihren Ruf, das deutsche Pendant zu DFA zu sein, weiter. Munk ist sicher neben headman das ambitionierteste Projekt, ihre neue Scheibe hat alles, um nicht nur München zum Schwitzen zu bringen. Eine Mischung aus Cosmic Disco(die Variante von Disco mit runtergetuneten Beats und ordentlich Hall auf der Snare), etwas No Wave a la James Murphy, ein wenig Kraut und Psychedelic in den Synth-Lines und mit der italienischen Schauspielerin Asia Argento beim Opener `Live fast die old´ und anderen Vocalistinnen wird der Crossover zwischen Track und Song perfekt bewältigt. Immer schwingt ein wenig schmutzige Sexiness mit, die Instrumente sind angebratzt, der Habitus gleichzeitig rockig wie dem Club zugeneigt. Coole Hedonistenmucke, leider kein Vinyl. *Gomma