Das Duo aus San Francisco pflegt auf seinem 4. Album seinen modernen wie eigenen Zugang zu Psychedelic Indierock, dabei spielt Reverb die Hauptrolle und Effekte sind Routine für die Jungs. Aufs Wesentliche reduziert klingt ihr Sound entschlackt und dennoch sehr rough, harsch und erdig und sowohl dem Blues als auch dem Noiserock zugetan. Großteils eine sehr organische Scheibe, die dreckigeren Kellerbrüder der Black Keys, denen einerseits das Schwarze unter den Fingernägeln eingewachsen scheint, deren Sänger aber andererseits kein Flöckchen Staub auf der Stimme hat. Er hat ein Faible für von den 60s geküssten Pop, so dass sich herrliche Kontraste zwischen nihilistisch angehauchter Aggression und swingend-melodiösen Grooves ergeben. *Siltbreeze.