Die elektronische Community ist zurecht ganz weg von diesem Album, das von verschiedenen Postillen als das Technoalbum des Jahres bezeichnet wird. Tatsächlich einer der seltenen Fälle, bei denen Techno auf Albumlänge glänzend funktioniert, ohne die Welt neu zu erfinden. Der Berliner Produzent hat hier für eine Vision, inszeniert seine Sidekicks zu unterschiedlichen Stilnischen ausführlich und in komprimierter, logisch klingender Reihenfolge und setzt einerseits nicht auf Frickeleien, andererseits vergisst er auch nicht die Seele des Dancefloors, ohne zielstrebig ein Tanzmassaker anzustreben, eher eine verhaltene Afterhoursscheibe, aber eine richtig gute!. *Ostgut