New Yorks Avant-Rock-Historie ist lang & ergiebig, sie reicht von Suicide über Liquid Liquid bis Sonic Youth & Animal Collective. Die Exzentriker des Jahres 2008 ist dieses Brooklyner Trio Gang Gang Dance mit seinem Debut für Warp. GGD vermengen mehrere Phasen elektronischer Musik mit einem abgespacten Ethno-Mystizismus zu einem Klangteppich aus transzendenter Percussion & himmlischer Pop-Abstraktion. Nebenher erfinden sie hier einen eigenartigen wie faszinierenden Wohnzimmerdubstep und bleiben bei allen Verrücktheiten und Dichte fassbar. Klingt manchmal wie eine ausserirdische Futureartpopvariante von M.I.A. oder sie begeistern mit klaustrophobischen Lofi-Dub-Tunes. Ein unglaubliches Album für alle nach Neuem Suchenden, originell, packend, tief, visionär. Eine sich jeden Vergleichen enthebende Mischung aus polyrhythmischen Refrains, neo-tribalistischen Songstrukturen, Disco-eskem Prog-Rock, Dubverweisen, afrikanischen Melodieführungen und auch immer wieder Indierockversatzstücken. `Princes´ featuret den `Prince of Grime´ Tinchy Stryder am Micro. *Warp