Gemeinsam mit Ben Folds produziertes Soloalbum der weiblichen Dresden Dolls-Hälfte. Die Sängerin und Pianistin nutzt den Freiraum für gut gemachte umfangreichere Streicher- und Orchesterarrangements, ihr Gesangsstil (mit nach kleiner operation noch besserer Stimme...) ist natürlich in Reichweite der Dresden-Puppen und die Harmonik bzw. das Kabarettrockflair ist nicht von der hand zu weisen. 12 Stücke, manche vereinen Ruhe und Raserei, manche sind hyperaktiv, manche lyrische Pianokleinode, manche umschmeicheln mit Kammerorchesterbegleitung. Sehr schön die Twin Peaks-angelehnten Linernotes von Neil Gaiman, die sich mit dem `fiktiven´ Tod von Amanda auseinandersetzen. *Roadrunner