Nach Libertines und Babyshambles kommt Pete, das Lieblingskind des Drogengossips (neben Amy Winehouse), nun solo, allerdings auch hier unterstützt von den Babyshambles sowie von der schottischen Songwriterin Dot Allison. Die meisten Songs hat er bereits auf Auftritten präsentiert bzw. konnte man schon auf Demos hören und zeigen Peter von einer anderen, ungaragigen Seite, auch dank Ex-Blur Graham Coxon, der hier bei allen Songs mitgewirkt hat. Dennoch ist die Instrumentierung akustischer, orchestrierter, vielseitiger, bluesiger oder auch in gaaanz alten zeiten zuhause. Doherty´s nuscheliger Gesang passt hervorragend zu den oft melancholische Stimmung transportierenden Songs, ein erwachsenes Album, wie man es ihm fast nicht zugetraut hätte. *Parlophone