Zwei der drei sind Resident-DJs im legendären Fabric-Club, als Party-Raveveranstalter und zuletzt Remixer (u.a. Rakes) sind sie eigentlich viel zu beschäftigt, um noch selbst Musik zu machen. Was man ihrem Einstandsalbum nicht anhört, dieses Album ist ein State-of the Art-Statement wie zuletzt von Metronomy oder Simian Mobile Disco. Ein Popalbum zum Tanzen könnte man sagen, der Sound von Justice, Digitalism bis Chemical Brothers wurde weitergesponnen, mit 80s-Querverweisen von Kraftwerk über 80s-Pop bis Krautrock und Progrock aufgepimpt und ab geht die Maus. Genregrenzen werden eingerissen, dieses Album taugt locker auch für die Indiedisco, die unterschiedlichen Vocalfeatures sorgen für Abwechslung: Samuel Dust (Late of the Pier) Orlando Weeks (The Maccabees), Brandon Curtis (Secret Machines), Tommy Sparks, frYars, Plastic Little u.a. und die instrumentalen Tracks bopuncen genauso gut. *Coop