Justin Townes Earle, Sohn des großen Steve, ex-Junkie, ex-Alkoholiker, überzeugt auch auf seinem zweiten Album auf ganzer Linie. "Midnight At The Movies" folgt der Vision eines weiten Landes, ohne auf dem Weg auch nur einmal ins Stolpern zu geraten. Man vernimmt einen Hauch Randy Newman, eine coole Großstadtbrise Lambchop meets The Boss, hippe Retro-Landluft a la Palace Brothers, aber auch den sanften Swing eines Ray Price und die entwaffnende Einfachheit des Country-Blues. Das kaputte, gebrochene seines Vaters oder Namensgebers van Zandt hat er zwar noch nicht (möglicherweise auch gut so, zumindest für ihn), aber was nicht ist, kann ja noch werden, ist ja noch ein Junger, der Justin. Inkl. eines Replacements Covers. *Bloodshot