2009er-Album der schwedischen Traumwandler. Jeniferever aus Uppsala bevorzugen das Melancholische. Ihr majestätischer Postrock mit orchestralen Zügen schwebt sanft dahin, feenhafte Soundscapes sorgen für Kuschelatmosphäre, dazu die weichen Vocals, welche gerne Savoy Grand Reminisenzen wecken. Überhaupt versteht es das Quartett aufs Vorzüglichste mit seinen Einflüssen umzugehen, das Epische, Esoterische von Sigur Ros, das Tragische Elliott Smiths, das Märchenhafte von Mum, ohne zu überladen, zu bombastisch zu klingen, im Gegenteil, jede Harmonie sitzt, nimmt den Hörer gefangen, er wird gefesselt, man schwebt auf Wolke 7 - ein heißes Eisen. *Denovali