Die aus 2 Neuseeländern, einem Deutschen und einem Briten zusammengesetzte Band erfindet sich auf seinem dritten Album neu. Dass sie mittlerweile in London leben, hört man an einer Zuwendung zum brittsich gefärbten elegischen Indierock, der abwechselnd grüne Wiesen vor dem inneren Auge vorbeiziehen lässt. Eine leichte Melancholie wohnt den meisten Songs inne, New Wave und Schrammelshoegazerrock der 80er hinterliessen ihre Spuren in den Songs, der Gesang switcht zwischen Erhabenheit und manchmal kleinen Bösartigkeiten, die sich auch in lauteren Pasagen wiederfinden. Aber genauso oft treffen die Veils direkt ins Herz mit dunklen, ruhigeren Songs. *Rough Trade