Schon auf dem 3. Album des kongenialen Duos Dirk von Lowtzow und Thies Mynther deutet sich an, dass dieses Projekt alles mögliche sein kann. Jetzt offenbart sich endgültig, dass wir es mit einer spätromatischen Arbeitsgruppe zwischen Literatur, Dandytum und Cabaretvortrag zu tun haben. Das hat dann weder mit der dunklen Electronic früherer Scheiben noch mit sonstigen Bands zu tun, einzig Lotzows fast schon übertrieben deutscher Akzent erinnert an Bekanntes. Piano und Stimme, mehr braucht es nicht, die Atmosphäre ist dunkel bis behende und man versteht jedes Wort. Eine Scheibe fürs Literaturcafé. *Dial