Dass sie ihr 2. Album im Schlafzimmer selbst aufgenommen haben, vermutet man kaum, auch wenn die Mittel wenige waren. Das amerikanische Ehepaar Matt Johnson (Gesang/Keyboards) and Kim Schifino (Drums/Gesang) schafft es auf dem 2. Album, tanzbaren, manchmal punkigen, wild-bunten Indiepop zu fabrizieren, der definitiv rockt und dabei auf Gitarren zu verzichten, ohne dass man es so wirklich merkt. Das klingt manchmal wie hysterischere Mates of State oder erinnert in der Dynamik und der Intensität ein wenig an Architecture in Helsinki bis hin zu Crystal Castles. Modernes DIY-Album mit Bezügen zu Punk und Pop wie zu bratzig-druckvollen ohne den Hauch des Glattheitsverdachts. *Nettwerk