Sein Debutalbum nahm Randolph Chabot noch alleine auf, zusammen mit Band gewinnt der Sound von Deastro an Größe und schwillt an zu einem gigantischen Pop-Album, das klingt, als ob M83 zusammen mit Caribou in Montreal aufgenommen hätten. Ekstatischer Progpop mit einerseits barock, andererseits auch experimentell anmutenden Synthielines, Gitarrenchords in riesigen Räumen oder 80er-Jahre-Riffs und oft massivem, intensivem Drumming mit vielen Zwischenschlägen oder aber auch elektronischen Texturen. Das dickste Pfund dieser herrlichen Art-Pop-Scheibe sind aber die Melodien, die sich in diesem dicken, wolkigen Soundpaket wie Teppichsauger festfressen und die bei jedem Song auf den Punkt kommenden Arrangements. Dabei sind die 80er immer wieder sehr präsent, werden aber nie aufgewärmt, sondern auf ein wolkenkratzer-hohes visionäres Niveau geführt. Klasse. *Ghostly International