Der komplett alleine eingespielte psychedelische Schlafzimmerpop des 2. Albums des Briten Alan Roberts hat etwas sympathisches, sonniges wie originelles. Zwar hörbar inspiriert von Brian Wilson oder den Super Furry Animals hat Jim Noir eine ganz eigene herangehensweise an Psychedelic und Pop gefunden, er agiert leichtfüssig und mit einer großen Leichtigkeit und emanzipiert sich mit ironischem Augenzwinkern von den Vorbildern mit einer Beatmaschine, einer witzigen Orgel, verschwurbelten Sounds und einer professionellen Naivität, was ihn wiederum auch in die Nähe von Ween und Beck rückt. *My Dad