Ihr Debut war eine typische Liebe oder Hass-Platte, Dilettantismus oder Genialität fragte man sich bei ihren unglaublichen Livekonzerten, bei denen sie einen Fuhrpark an Gadgets zu Musikinstrumenten umfunktionierten und nie eine Sekunde still standen. Für den Nachfolger haben sie sich weitere Soundqueelen angeeignet für ein wiederum lautes, aber hypnotischeres, mit mehr repetitiven Parts arbeitendes Album, das auf dunkle bis melancholische Stimmungen setzt und in eine Welt ohne Tageslicht entführt. Die schwebenden, zurückhaltenden Vocals kontrastieren den von einer meist peitschenden Pauke getriebenen Industrial- und Noise, den sie nachvollziebarer, mit weniger breaks und somit "zugänglicher" inszenieren. Die einzigen, die den Liars auf ihre Art das Wasser reichen. *City Slang