Mit "crash love" veröffentlichen AFI passend zur nun beginnenden Herbstzeit ihr mittlerweile achtes Album. Mit "sing the sorrow" gelang den Jungs 2003 ein Album von herausragender Qualität, ein Level welches mit dem Nachfolgealbum "decemberunderground" im Nachhinein nicht ganz gehalten werden konnte. Trotzdem haben sich AFI dadurch ihren Status als hervorragende Band erarbeitet. Auch auf dem neuen Album gibt es düstere Emo-Punk-Hymnen, die oft mit Gruppenshoots unterlegt werden. Der morbide, manchmal auch recht gothisch-angehauchte Sound ist auch auf "crash love" unverkennbar, wobei die elektronischen Elemente und Synthieanleihen des Vorgängeralbums drastisch zurückgeschraubt wurden und nicht mehr richtig vorhanden sind. Die Band klingt mehr denn je nach The Cure, Morrissey und The Smiths. Mit "crash love" ist AFI ein sehr gutes Album gelungen, welches alte wie auch neue Fans gleichermassen zufrieden stellen wird * Interscope