Der nächste ultratalentierte Beatmaker und Produzent, den Warp bereits auf der hervorragenden "Polyfolk Dance"-EP vorstellte. Der Schotte bastelte bereits mit 12 Jahren Beats auf der Playstation und gewann mit 14 als jüngster Sieger ever die UK DMC Championships, es gab angeblich sogar eine Anfrage für die Produktion des nächsten Michael Jackson-Albums. Sein Solodebut ist keinesfalls Schnuddel-R&B, sondern echte Innovation, wie man es auf Warp kennt. Man kann es als Turbo-Soul oder Neon-R&B bezeichnen, als Kaleidoskop-Funk oder Abstract-Jazz, alles ist irgendwie richtig. Seine Beat-Soundlandschaften atmen aber bei aller R&B-Orientierung aber immer den Geist der Dekonstruktion und Abstraktion, schräger Rhythmen, ungewöhnlicher Sounds zwischen 80s, PC-Consolenspielen und gepitchter Vocals und dem unglaublichen Aufeinandertreffen "über"-cleaner wie "angezerrter" Sounds. Gegen Albumende integriert er auch noch klasischen englischen Folk. Irre. Vom Ansatz her am ehesten noch vergleichbar mit Flying Lotus. *Warp