In dem Moment, in dem seine Stimme erstmals erklingt, fühlt man sich zuhause. Doug Martsch und sein mittlerweile nicht mehr junges Baby B2S hat längst Platz auf der Achse der Zeitlosigkeit und ein Gefühl des Versöhnlichen, Unangreifbaren stellt sich auch auf dem 7. Studio-Album seit 1993 ein. Die Songs eher im langsameren Tempo, bewegt sich Eigenbrötler Martsch zwischen Northwest-Indierock, Americana, Folk und Blues und befindet sich in guter Gesellschaft mit Neil Young und den Flaming Lips, wobei ihm deren bunte Psychedelic eher abgeht, was er mit hinterwäldlerischer Verschrobenheit kompensiert. Seine schlicht-schön-klare Stimme ist wie immer ein makelloser Genuss, sein schräger Humor trifft auf melancholische getragenheit. *Warner