Der Titel ist Programm. Man verfällt nullkommanix in Tagträume, wenn sie aus dem Maschinellen das Gefühlvolle kitzeln. Futuristisch-urbaner Dreamelectropop, die Fortführung des verträumten Shoegazersounds der Früh-90er trifft auf umfassende Kenntnis des 90er-Jahre-Triphop und des rockigen Dubs, aber auch des 80er-Gitarren-New Wave. Verwehte Tracks mit der brilliant klaren Stimme der wundervollen Sarah Bartel, die auch immer wieder gerne durch Sampler und Effektgeräte gejagt wird, an der Schnittstelle zwischen Digital und Analog, das erinnert in der Vielfalt der düsteren Ansätze am ehesten an The Knife und Fever Ray, klingt aber ganz eigen. Digipak. *Barsuk